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Freitag, 7. Oktober 2011

cambridge and campus

da denkt man sich jahrelang: 'was weiß ich denn! als ob ich wüsste, was ich später mal machen will. ich hab doch noch zeit!' und dann ist irgendwann das erste praktikum vorbei und die schule bombardiert einen immer weiter mit berufsorientierungsprogammen, info-nachmittagen und zeitschriften. und man stellt plötzlich fest, dass einem die zeit davon läuft und man immer noch nicht die brilliante idee gehabt hat, bezüglich der beruflichen zukunft.

und zu den gefühlten 378 trilliarden studiengängen und ausbildungen kommen dann noch andere entscheidungen: auslandsjahr? au-pair? work&travel? oder freiwilligenjahr? australien, neuseeland oder chile? oder doch vancouver oder london? oder überhaupt nicht? uni? wo? deutschland? england? was sagen die kosten? wer soll das bezahlen? cambridge certificate? schon gut, aber so schweineteuer ... großer vorteil. will ich in die wirtschaft? bringt mir das was? und wenn ich durchfalle? wann soll ich bitte für die lks lernen? bio oder was geographisches studieren? oder was internationales dual? oder doch was komplett anders?

fragen über fragen. man fühlt sich einfach nur komplett verloren, meiner meinung nach. und bis jetzt bin ich berufsorientierungstechnisch leider immer noch nicht viel weiter gekommen. schade. gut, dass ich noch ein bisschen zeit habe. obwohl die bewerbungen für duale studiengäng langsam raus müssen und das auslandsjahr auch spätestens nächstes jahr geplant werden muss. super. hoffen wir mal auf eine erfolgreiche wahl der zukunft. auch wenn die möglichkeiten einfach viel zu vielfältig sind.

und eigentlich möchte man doch nur das kleine ahnungslose kind bleiben, dass sich um nichts sorgen muss und das keine verantwortung trägt. oder?


Sonntag, 2. Oktober 2011

The American Dream Today


Is America today closer to or farther away from „The Dream“ than it was in 1931? Or has it turned into a nightmare? Please write a comment!

America has always held a high mystery that caused a longing to go there for millions of people within centuries. The dream of this Promised Land called many people to its borders – but is the magic still there? Is America today closer to or father away from the fulfillment of its great “Dream” which James Truslow Adams first named a such in 1931?
Adams wanted his nation to care about its inhabitants, and the inhabitants to work hard together as well as with a lot of efforts in order to reach their goals.
The dream has turned out to be successful concerning the part of being a country with equal rights for everyone. While the equality back in 1931 was more a theoretical than a practical thing, looking at the differences between European- and Afro-Americans, the situation changed completely till today. The most significant case in point here should be the states’ current president, Barack Obama. With him the first Afro-American is in the highest position an American citizen can be in. 
Another important aspect of being closer to the dream is the social life practiced in many places, like in youth groups, where the people with a more valuable knowledge teach the younger ones with less knowledge in order to help them to rise on the scale of the Great Society.  Here also the communal spirit Adams wanted to achieve is established and supported.
On the other hand there are also a lot of aspects which indicate America’s current distance from the dream. A first one to be named here is the deployment of the US Army in the Middle East where they claim to want to establish peace. They may justify it with their high task of “Manifest Destiny” or just their desire to make the world a safer one, but peace was never established by war. And a peaceful world is what the Dream stands for.
Furthermore these conflicts with countries like Iraq or Afghanistan are nurtured by the American’s fear of terrorism, and Islamic terrorists in detail. Since 9/11 the peril seen by the US in the Islamic culture has grown enormously. Many people started to believe in prejudices and the Islam as an “evil” culture in general. Effected by that you cannot talk about the United States as a free country for entirely everybody, since immigrants with an Islamic background are not fully accepted as equal.
A last and important point in case to illustrate today’s distance from the magical Dream, is one which James Truslow Adams stressed over and over again; the point that the Dream should not stand for material abundance as well as quick and effortless success. Looking back now, on America’s recent history concerning the financial situation, it is easy to see that what Adams wanted the most to prevent turned out to come true: the employees working at the Stock-Exchange all want to make the most money in the shortest time, not caring about anything else. And also many private persons are only desiring to own a lot and compete with their neighbors.
From my point of view it was not an easy question to answer, but taking all aspects I named into consideration, I would say that the USA are definitely farther away from reaching the fulfillment of the “American Dream”. Though many aspects developed positively, still a lot went wrong in society. 

   

Montag, 13. Juni 2011

Kriminalität, Hunger und kein Pfennig für ein Bad

Hamburger Arbeiterfamilie, 1902
Für uns Menschen im Jahre 2011 ist es selbstverständlich eine Wohnung mit vollem Kühlschrank zu haben und tagtäglich duschen zu können. Unsere Vorfahren konnten vor über 100 Jahren von solchen Zuständen nur träumen.
Die Wohnungen waren knapp, die Mieten hoch, das Geld schlichtweg nicht vorhanden. viele Arbeiter lebten vor allem in den großen Städten auf engstem Raum, teilweise mit mehr als fünf Menschen in einem Zimmer. Toilette und Waschbecken befanden sich auf dem Flur und wurden mit den Nachbarn geteilt.
Was für uns unvorstellbar klingt, war damals harte Realität. So schilderte der soziale Politiker Julius Vahlteich (1839-1915) in seinen Lebenerinnerungen, dass viele Menschen den ganzen Tag durcharbeiten mussten und ihre Ein-Zimmer-Wohnung trotzdem kaum finanzieren konnten.
Viele Männer suchten einen Ausweg durch den Alkohol, doch dies führte nur zu weiteren familiären Konflikten. Kinder flüchteten sich vor allem in die Kriminalität und die Prostitution, um ihrem hoffnungslosen Leben zu entkommen.
Während pro Woche nicht einmal 25 Pfennig für ein Bad zur Verfügung standen, wie Vahlteich schildert, wurde der Großteill der Einnahmen für Nahrungsmittel ausgegeben (1889: 54,3% in einer 4-Personen-Familie). Allerdings reichte es auch trotz dem hohen Anteil meist nicht für mehr als ein Stück trockenes Brot.
Wenn wir heute also darüber klagen, wie schlecht es uns doch geht, dann sollten wir uns einfach an unsere Ahnen erinnern, die wesentlich schlimmere Dinge ertragen mussten als wir in unserer gegenwärtigen Luxusgesellschaft, in der 2005 allein 12% der privaten Ausgaben in Freizeit und Unterhaltung investiert wurden.

Geschichte
26.Mai 2011

Sonntag, 23. Mai 2010

Studying

'cause there is nothing better on a Sunday afternoon than studying Maths while the sun is shining brightly. Summer's back, parents're gone, take out your calculatur and enjoy the numbers. Woooohooo.


Donnerstag, 20. Mai 2010

Abschlussprüfungen.

In Nordrhein-Westfalen sind die Schüler der zehnten Klassen momentan im Dauerlernstress. Die Abschlussprüfungen der Mittleren Reife stehen an - und das nicht nur für die Realschüler, sondern für alle!
Jetzt haben die Schüler ihre zweite Prüfung überstanden. Nach dem Deutschexamen am Dienstag, wurde heute in Englisch (teilweise auch in Spanisch, Französisch oder Latein) geschrieben. Nächste Woche Freitag wird mit Mathe geschlossen und die meisten werden vorraussichtlich ihren Abschluss in der Tasche haben. Diejenigen, die allerdings sehr von ihrer Vornote für das vergangene Schuljahr abweichen, müssen in eine mündliche Nachprüfung.

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Kommentar einer Schülerin

Wir alle dachten ja, dass die Deutschprüfung mit die Schwerste wird, zusammen mit Mathe. Englisch eher leichter, entspannter, chilliger.
Nach den Übungen in unserem Übungsbuch waren die Leistungerwartungen vielleicht etwas gesenkt, unterschätzen wollte die Prüfung trotzdem niemand.
Als wir Deutsch schrieben - seeehr viel Zeit, sehr entspannt und einfach - dachten einige von uns noch positiver an die Englischklausur.
Heute kam dann allerdings das böse Erwachen. Viele verließen um viertel nach elf kopfschüttelnd den Raum, niemand war komplett zufrieden.
Der erste Aufreger waren die Hörverstehensübungen, die teilweise undeutlich und schwer zu verstehen waren. Der Text war eine Rede ("National Apology" by Kevin Rudd), gefordert wurden Summary seiner Meinung, Analyse der rhetorischen Figuren und eine Argumentation, nach Wahl auch als Brief verfasst.
Im Gegensatz zur Deutschprüfung, wo die ersten eine Stunde vor Abgabetermin bereits fertig waren und den Prüfungsraum verließen, gab heute niemand vorzeitig ab. Einige kamen nichtmal zum Korrekturlesen. Kommentar einer Schülerin im Treppenhaus: "Wie fandest du's?" - "Auf Gutdeutsch: Scheiße."
Wir dürfen nun also gespannt warten, was bei der ganzen Prozedur herauskommt und uns auf Freitag freuen. Denn Mathe kann fast nur noch besser werden.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Schulstress

Vier Tage sind die Herbstferien in Hessen und NRW jetzt vorrüber und schon könnte man die nächsten gebrauchen. Die Tests und Klausuren stehen an, Quartalsnoten und Elternsprechtage ebenfalls. Wer jetzt noch Freizeit haben will, ist nicht gut bedient.


29.Oktober 2009. Die Lateinarbeit ist geschrieben. Morgen Englisch. Mittwoch Wirtschaftsmathe, dann Physik. Elternsprechtage, Quartalsnoten, Erfolgsdruck. Man könnte meinen, nach den Ferien ist man entspannt und hat neue Energie für das Schulleben. Aber wer sich die letzte Ferienwoche schon intensiv auf die nächste Lateinklausur vorbereiten musste, der ist wahrscheinlich nicht sehr entspannt. Kaum ist die erste Arbeit geschrieben, bereitet man sich auf die nächste vor. Gott sei dank werden nicht gleich zwei hintereinander geschrieben. Vokabeln pauken, Formeln lernen, Fachbegriffe ins Gehirn einbrennen. Wer da noch ehrenamtliche Tätigkeiten oder Sport treibt, hat bald kein Privatleben mehr. Die zusätzlichen Hausaufgaben lassen kaum noch Freiraum für Aktivitäten mit Freunden - und mal ehrlich: Wer nach 6 bis 8 Stunden Schule plus Aufgaben und lernen nicht totmüde ins Bett fällt, der ist wirklich bewundernswert.
Selbst das Wochenende ist, dank Samstagsschule, nicht mehr das, was es mal war. Der halbe Tag wird verschlafen, weil man die ganze Woche früh rausmusste und spät erst ins Bett gekommen ist, und ab und zu muss man sich auch mal ein bisschen Zeit für die Freunde nehmen. Danach fallen wahrscheinlich noch die restlichen Aufgaben oder sonstige Aktivitäten - sei es Sport, Kirche oder Familie - an. Klasse.

Erwachsene, die behaupten Schüler hätten ein lockeres Leben und viel zu wenig zu tun, denen sei gesagt: geht zwei Wochen in die Schule und ihr denkt anders. Schule ist ein Fulltimejob, wie einst ein Lehrer sagte. Und Notendruck und soziale Probleme machen das wirklich nicht leichter.
Aber irgendwann sind wieder Ferien und vielleicht kann man dann wirklich einmal entspannen.