Und manchmal ist die einzige Frage die man sich stellt: "Warum? Warum habt ihr das gemacht?"
Denn es hätte alles einfach so anders sein können. Aber das ist es nicht.Und es ist auch nichts mehr zu ändern. Aber manche Fragen bleiben für immer. Bis man sie ausspricht und eine Antwort bekommt.
Samstag, 5. Juni 2010
Donnerstag, 3. Juni 2010
Bergpark Wilhelmshöhe
Was macht man an einem wunderschönen Junitag in Nordhessen?
Richtig. Man nutzt das schöne Wetter und geht an die frische Luft. Nach Jahren mal wieder 'Sightseeing', neuerdings gibt es nämlich sogar Doppeldecker-Hop-on-Hop-off-Busse in Kassel (wir sind soo cool). Jedenfalls führte die Reise mal wieder zum weltbekannten Herkules, in dessen Bergpark mit den wunderschönen Wasserspielen.
Der Ausblick über die 200.000 Einwohner fassende Stadt war etwas ernüchternt. Nach letzten Trips nach Paris und London ist Kassel halt wirklich nur ein Dorf. Aber sehr grün!
Mit dem Wasser an unserer Seite machten wir uns den Hang an den Kaskaden hinuter und genossen die kurzen Abkühlungen des spritzenden Wassers.
An der Teufelsbrücke vorbei (das von mir persönlich geliebte Aquädukt ist wegen Renovierungen momentan nicht bespielbar), gelangten wir auch schon bald vor das Schloss Wilhelmshöhe, wo die finale Fontäne die Spiel mit dem kühlen Nass beendete.
Auf die Wiese gechillt aßen wir Eis und machten uns für den Rückweg bereit. Unser Auto stand am Herkules. Also mussten wir den ganzen Berg wieder hoch. Mit Blasen in den Ballerinas nicht so toll, deshalb ging ich meinen eigenen Weg dann barfuß und querfeldein über Wiesen, vorbei an Studenten und Japanern. Das letzte Stück war dann nochmal Workout der heftigen Art bei 26 Grad und knallender Sonne. Freiluft-Step-Arobic so zusagen.
Aber wir kamen alle (wenn auch verschitzt) oben an. Ein wundervoller Tag an Kassels Wahrzeichen.
Dienstag, 1. Juni 2010
Indian Summer, Seite 109
Als wir mit dem humpelnden Seth zum Auto gingen, war es schon später Nachmittag. Er grinste vor sich hin, als er endlich wieder in das warme Sonnenlicht trat, das sich pünktlich hinter den Wolken hervor gekämpft hatte. Genau wie Alice gesagt hatte.
Alle liefen hektisch um uns herum, packten letzte Körbe in die Autos und suchten Mitfahrgelegenheiten. Das gleiche Chaos wie immer.
„Du kannst dir nicht vorstellen, wie das ist, wenn du wieder in der Natur bist“, flüsterte er mir, gegen das Auto gelehnt zu. „Ich hab alles, was ich brauche.“ Sein Grinsen wurde noch breiter, heller und liebevoller. Ich strahlte zurück.
„Leute! Nicht flirten! Entweder ihr steigt jetzt ein, oder wir müssen ohne euch fahren!“
Jacob.
Seth warf ihm einen finsteren Blick zu.
„Jetzt macht halt, ich hab Hunger!“ Seth schüttelte nur den Kopf und drehte sich langsam um, während ich kichernd die Autotür öffnete. Er kletterte hinein und ich lief auf die andere Seite.
Kaum war die Tür zugeschlagen, startete Jake auch schon den Motor und folgte den anderen Autos.
Er plauderte mit Embry, der auf dem Beifahrersitz saß und ließ uns in Ruhe. Jedenfalls mit Bemerkungen.
Seine Blicke im Rückspiegel spürte ich trotzdem, doch es war mir ziemlich egal.
Seth lächelte mich an, spielte mit meinen Fingern und schaute ab und zu aus dem Fenster. Er hatte den Wald seit Tagen nicht betreten und würde ihn auch heute nur aus dem Auto sehen.
Nach einigen Minuten hatten wir unser Ziel bereits erreicht und es raubte mir den Atem. Alles war so überirdisch schön wie beim ersten Mal.
Die Wiese sah noch schöner aus, überall blühten Wildblumen in den verschiedensten Farben.
Die Berge wurden von der Sonne in ein diffuses, goldenes Licht getaucht, das Meer spiegelte den Himmel in tausend Facetten.
Dieser Ort hoch über den Klippen würde immer etwas magisches haben.
„So Leute, alle aussteigen!“ Jacob hatte Seths Tür geöffnet und half ihm hinaus. Schnell kletterte ich aus dem Wagen und nahm zwei der Körbe aus dem Kofferraum.
Die anderen hatten bereits angefangen, die Decken mitten auf der Wiese auszubreiten, rundherum um die Feuerstelle.
Alle liefen hektisch um uns herum, packten letzte Körbe in die Autos und suchten Mitfahrgelegenheiten. Das gleiche Chaos wie immer.
„Du kannst dir nicht vorstellen, wie das ist, wenn du wieder in der Natur bist“, flüsterte er mir, gegen das Auto gelehnt zu. „Ich hab alles, was ich brauche.“ Sein Grinsen wurde noch breiter, heller und liebevoller. Ich strahlte zurück.
„Leute! Nicht flirten! Entweder ihr steigt jetzt ein, oder wir müssen ohne euch fahren!“
Jacob.
Seth warf ihm einen finsteren Blick zu.
„Jetzt macht halt, ich hab Hunger!“ Seth schüttelte nur den Kopf und drehte sich langsam um, während ich kichernd die Autotür öffnete. Er kletterte hinein und ich lief auf die andere Seite.
Kaum war die Tür zugeschlagen, startete Jake auch schon den Motor und folgte den anderen Autos.
Er plauderte mit Embry, der auf dem Beifahrersitz saß und ließ uns in Ruhe. Jedenfalls mit Bemerkungen.
Seine Blicke im Rückspiegel spürte ich trotzdem, doch es war mir ziemlich egal.
Seth lächelte mich an, spielte mit meinen Fingern und schaute ab und zu aus dem Fenster. Er hatte den Wald seit Tagen nicht betreten und würde ihn auch heute nur aus dem Auto sehen.
Nach einigen Minuten hatten wir unser Ziel bereits erreicht und es raubte mir den Atem. Alles war so überirdisch schön wie beim ersten Mal.
Die Wiese sah noch schöner aus, überall blühten Wildblumen in den verschiedensten Farben.
Die Berge wurden von der Sonne in ein diffuses, goldenes Licht getaucht, das Meer spiegelte den Himmel in tausend Facetten.
Dieser Ort hoch über den Klippen würde immer etwas magisches haben.
„So Leute, alle aussteigen!“ Jacob hatte Seths Tür geöffnet und half ihm hinaus. Schnell kletterte ich aus dem Wagen und nahm zwei der Körbe aus dem Kofferraum.
Die anderen hatten bereits angefangen, die Decken mitten auf der Wiese auszubreiten, rundherum um die Feuerstelle.
Montag, 31. Mai 2010
Lena for Europe!
So the thing nobody of us dared to dream about came true. Lena Meyer-Landrut has won the Eurovision Song Contest 2010 in Oslo!
The young sympathic German girl who was casted in Stefan Raab's show 'Unser Star für Oslo' rocked the show and brought the contest after 28 years back to Germany.
After breaking all the records in Germany before the show on last Saturday, May 29th 2010, almost everybody in Germany loved her and her catchy song 'Satellite'. Now she isn't only Number 1 in Germany but all over Europe.
9 Times our 'crazy-girl-from-next-door' got the 'Twelve Points' and sent whole Germany into transports of joy. After 28 years without a German winner, Lena got the second highest point-advance after last year's winner Alexander Rybak from Norway.
Not like many other candidates, Lena made neither a big performance, nor she had any dancers. It was just her and three backround singer on the stage, just her voice and her magical charisma.
Back in her homecountry she was greeted by tenthousands of fans and started her media-marathon with a large number of shows, revisions and live shots. She's the beloved of an entire country, maybe even of an entire continent.
We thank you so much Lena, for winning this unbelivable show!
You are our Star! May you stay as great and down to earth as you've been before that success!
Anyway, we wish you the best luck for next year! Since her mentor Raab announced Lena will defend her 'winning the European Singer Championship' in Germany next year, a lot of people supported this idea! Just the topic where it will take place is one to be discussed hotly now.
Everybody wants to see, hear, have Lena. We could use her as a backup for your National Soccer Team or (like people tweeted two days ago) "Lena for President!". A bit ironic since the German president, Horst Köhler, just announced his retirement. I assume if we had to elect one today Lena would be Miss President tomorrow already.
Wow. Lenamania ♥
Sonntag, 23. Mai 2010
Studying
Donnerstag, 20. Mai 2010
Abschlussprüfungen.
In Nordrhein-Westfalen sind die Schüler der zehnten Klassen momentan im Dauerlernstress. Die Abschlussprüfungen der Mittleren Reife stehen an - und das nicht nur für die Realschüler, sondern für alle!
Jetzt haben die Schüler ihre zweite Prüfung überstanden. Nach dem Deutschexamen am Dienstag, wurde heute in Englisch (teilweise auch in Spanisch, Französisch oder Latein) geschrieben. Nächste Woche Freitag wird mit Mathe geschlossen und die meisten werden vorraussichtlich ihren Abschluss in der Tasche haben. Diejenigen, die allerdings sehr von ihrer Vornote für das vergangene Schuljahr abweichen, müssen in eine mündliche Nachprüfung.
_______________________________________________
Kommentar einer Schülerin
Wir alle dachten ja, dass die Deutschprüfung mit die Schwerste wird, zusammen mit Mathe. Englisch eher leichter, entspannter, chilliger.
Nach den Übungen in unserem Übungsbuch waren die Leistungerwartungen vielleicht etwas gesenkt, unterschätzen wollte die Prüfung trotzdem niemand.
Als wir Deutsch schrieben - seeehr viel Zeit, sehr entspannt und einfach - dachten einige von uns noch positiver an die Englischklausur.
Heute kam dann allerdings das böse Erwachen. Viele verließen um viertel nach elf kopfschüttelnd den Raum, niemand war komplett zufrieden.
Der erste Aufreger waren die Hörverstehensübungen, die teilweise undeutlich und schwer zu verstehen waren. Der Text war eine Rede ("National Apology" by Kevin Rudd), gefordert wurden Summary seiner Meinung, Analyse der rhetorischen Figuren und eine Argumentation, nach Wahl auch als Brief verfasst.
Im Gegensatz zur Deutschprüfung, wo die ersten eine Stunde vor Abgabetermin bereits fertig waren und den Prüfungsraum verließen, gab heute niemand vorzeitig ab. Einige kamen nichtmal zum Korrekturlesen. Kommentar einer Schülerin im Treppenhaus: "Wie fandest du's?" - "Auf Gutdeutsch: Scheiße."
Wir dürfen nun also gespannt warten, was bei der ganzen Prozedur herauskommt und uns auf Freitag freuen. Denn Mathe kann fast nur noch besser werden.
Jetzt haben die Schüler ihre zweite Prüfung überstanden. Nach dem Deutschexamen am Dienstag, wurde heute in Englisch (teilweise auch in Spanisch, Französisch oder Latein) geschrieben. Nächste Woche Freitag wird mit Mathe geschlossen und die meisten werden vorraussichtlich ihren Abschluss in der Tasche haben. Diejenigen, die allerdings sehr von ihrer Vornote für das vergangene Schuljahr abweichen, müssen in eine mündliche Nachprüfung.
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Kommentar einer Schülerin
Wir alle dachten ja, dass die Deutschprüfung mit die Schwerste wird, zusammen mit Mathe. Englisch eher leichter, entspannter, chilliger.
Nach den Übungen in unserem Übungsbuch waren die Leistungerwartungen vielleicht etwas gesenkt, unterschätzen wollte die Prüfung trotzdem niemand.
Als wir Deutsch schrieben - seeehr viel Zeit, sehr entspannt und einfach - dachten einige von uns noch positiver an die Englischklausur.
Heute kam dann allerdings das böse Erwachen. Viele verließen um viertel nach elf kopfschüttelnd den Raum, niemand war komplett zufrieden.
Der erste Aufreger waren die Hörverstehensübungen, die teilweise undeutlich und schwer zu verstehen waren. Der Text war eine Rede ("National Apology" by Kevin Rudd), gefordert wurden Summary seiner Meinung, Analyse der rhetorischen Figuren und eine Argumentation, nach Wahl auch als Brief verfasst.
Im Gegensatz zur Deutschprüfung, wo die ersten eine Stunde vor Abgabetermin bereits fertig waren und den Prüfungsraum verließen, gab heute niemand vorzeitig ab. Einige kamen nichtmal zum Korrekturlesen. Kommentar einer Schülerin im Treppenhaus: "Wie fandest du's?" - "Auf Gutdeutsch: Scheiße."
Wir dürfen nun also gespannt warten, was bei der ganzen Prozedur herauskommt und uns auf Freitag freuen. Denn Mathe kann fast nur noch besser werden.
Montag, 17. Mai 2010
Freitag, 7. Mai 2010
mayweather
They always say the rain in may makes things grow. The trees and flowers. The children. Well, the last point is open to be discussed. But who wants to have rain in may anyway?
Sure, the nature needs it, but the nature can't lack temperatures like in January. It's the 7th of May and I honestly walked around today wearing my skiingjacket because I was sooo cold.
Just for you to remember - two weeks ago I spend the afternoons in the garden, wearing shorts and a top, using suncream and sun glasses. This is totally unbelievable.
Now I have one wish. Summer back, please! The flora needs it as well. And I want to go jogging again.
Plus the sun gives you a better mood automatically, isn't that great?
Let's hope for an increasement. T-Shirts out, skiingjackets in.
Sure, the nature needs it, but the nature can't lack temperatures like in January. It's the 7th of May and I honestly walked around today wearing my skiingjacket because I was sooo cold.
Just for you to remember - two weeks ago I spend the afternoons in the garden, wearing shorts and a top, using suncream and sun glasses. This is totally unbelievable.
Now I have one wish. Summer back, please! The flora needs it as well. And I want to go jogging again.
Plus the sun gives you a better mood automatically, isn't that great?
Let's hope for an increasement. T-Shirts out, skiingjackets in.
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