Mittwoch, 8. Juni 2011

Das Erste Halbjahr


Hi! Ich bin Anne, 12 Jahre alt und gehe in die sechste Klasse eines Gymnasiums. Ich möchte euch jetzt ein wenig über das letzte Halbjahr in meiner Klasse erzählen.
Seit meine Familie und ich aus dem Sommerurlaub auf Sylt zurück gekommen sind, ignorieren mich meine besten Freundinnen so gut es geht:
Marie, meine damalige, allerbeste Freundin hat mich gleich als ich sie angerufen hat angemotzt! 
Lara, die ich manchmal echt nicht leiden konnte, guckte mich nur doof von der Seite an als ich sie sah und Vera und Nadine sprachen auch nicht mehr mit mir!
Nur Rebecca, die seit der fünften auf eine andere Schule ging, nahm mich so wie ich war!
Das komische war, das wir uns weder gestritten hatten, noch sonst etwas vorgefallen war.
Vor meinem 10-tägigen Urlaubstrip hatten wir uns noch prächtig verstanden und sogar noch zusammen gezeltet!
Aber jetzt, jetzt hatte ich keinen mehr, außer Rebecca, die ich auch nur selten sah!
Denn Rest der Sommerferien verbrachte ich im Schwimmbad!
Am ersten Schultag nach den Ferien stellt ich fest, das nicht nur die vier oben genannten Personen mich ignorierten: Nein, die halbe Klasse tat es!
Was hatte ich den verbrochen?
Ich hatte Glück, das ich mich neben Tina, die voll nett zu allen ist, setzten konnte!

Na ja, das erste Quartal verlief danach nur so:
Der grossteil der Mädchen unsere Klasse ignorierte mich, ich lief hinter meinen „Ehemaligen“-Freundinnen her (die mich aber nicht beachteten) und knüpfte neue Freundschaften mit Tamara, Amelie, Jennifer und noch zwei Mädchen, die jeden Morgen mit meinem Bus zur Schule fuhren.

Am Anfang des zweiten Quartals fand mein Geburtstag statt! Ich lud neben meiner Cousine Eva, mit der ich sehr gut befreundet bin, Rebecca und Tina auch noch Sabine, Vicky, Natalie, Marie, Lara, Vera und Nadine ein!
Lara, Marie und Vera kamen nicht!
Lara hatte eine sehr komische Ausrede, Vera wusste nicht ob sie kommt und Marie hielt es nicht nötig sich abzumelden! Das war echt der Hammer!
Aber ich muss wirklich sagen: Das war der beste Geburtstag den ich bis dahin hatte!
Bis zum Dezember schrieben wir noch ein paar Arbeiten und Tests, die ich aber alle gut abschloss! Dann kam erst der örtliche Weihnachtsmarkt, auf mich Lara und Marie nicht mal anschauten und  dann der Wandertag auf den Weihnachtsmarkt in der Kreisstadt!
Wir besuchten erst ein Naturkundemuseum , und hatten dann gut 1 ½ Stunden Zeit, uns in kleinen Gruppen in der Innenstadt aufzuhalten. Ich hatte bis einen Tag vor dem Wandertag keine Idee in welche Gruppe ich gehen sollte!
Aber dann am Nachmittag vor diesem Wandertag, versuchte ich Jennifer zu erreichen, aber die hatte ihr Handy ausgeschaltet! Also versuchte ich es bei André, der auch immer mit Jennifer, Pascal, Timo, Richard und Paul herumhing!
Er selbst wurde in der Grundschule genau wie ich ausgeschlossen!
Er verstand mich auf anhieb, konnte nicht verstehen wieso die anderen mich ausschlossen und war damit einverstanden, das ich morgen mit ihm und den anderen durch die Stadt lief!
Der Tag verlief eigentlich sehr gut:
Als erstes gingen wir ins Naturkundemuseum, dann liefen wir über den Weihnachtsmarkt und durch die Kaufhäuser und dann ging die ganze Klasse zum Planetarium.

Der Rest des Halbjahres verlief noch ganz gut. Mein Zeugnis war auch gut, und es gab eine Überraschung:
Lara und Annika, eine Schülerin aus meiner Klasse, die auch nicht superbeliebt ist, mussten wegen zu schlechten Noten die Schule wechseln! Lara geht jetzt auf die gleiche Schule wie Rebecca!
Na ja, ohne sie ist die Stimmung etwas entspannter!
Außerdem : Als Marie krank war habe ich ihr die Hausaufgaben gebracht!

Lena Z.
2.März 2006


Soviel zum Schreiben als Therapie. Das hab ich vor fünf Jahren schon getan. Und ich mein, ja, der Schreibstil ist jetzt nicht so der Hammer und auch die Storyline ist nicht gerade ausformuliert oder detailreich, aber ich denke es sind die Ereignisse, die zählen. Es tut immer noch weh, das zu lesen, auch, wenn ich dachte, wir hätten das hinter uns gelassen. 
Vor allem die Bemerkung einer der Personen vor wenigen Tagen, sowas habe in unserer Klasse ja NIEMALS stattgefunden, hat mir dann doch mal kurz die Sprache verschlagen. Meister der Verdrängung, oder wie?
So schlimm das auch klingen mag, das war prägend und ich weiß, ich werde das nie loswerden. Allerdings hab ich versucht das beste daraus zu machen, und ich denke, das hab ich ziemlich erfolgreich hinbekommen. Auf die wahren, guten Freunde, pünktlich zum BEST FRIENDS DAY

Ihr solltet wissen, wie wahnsinnig wichtig ihr mir seid!

Kommentare:

  1. ist mir auch mal eben so aufgefallen :D aber das ist nicht 'Rebecca'Rebecca :D die Namen sind alle schön geändert ;D 'Rebecca' (also jetzt die ECHTE :D) ist eins von den Mädchen aus dem Bus :D :)

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